Portrait Erich Bürner
"Hat jemand Einsicht gewonnen und gepflegt, So hat selbst der Tod keine Macht über ihn"
Erich
Bürner, Jahrgang 1958, ist Beamter bei der Bundespolizei (vormals
Bundesgrenzschutz) in der Führungsebene im gehobenen Dienst. Der Ex-Laufer und
Neu-Sulzbach-Rosenberger ist Träger des 1.Dan Karate der Shotokan-Stilrichtung.
Er ist langjähriges Mitglied des Karate Sport Club Nürnberg und
Gründungsmitglied des Karate-Vereins Funakoshi Lauf e.V. Er ist ein gefragter
Trainer, seinen Schülern ist er ein kompetenter Ansprechpartner für technische
Fragen und ein geistiger Rückhalt. Er schrieb die
Studienarbeit: "Entstehung und Hintergründe von Karate-Do". Zur Zeit
ist er für die Ü30 Gruppe am Freitag in
Engelthal verantwortlich.
Nachdem er seine erfolgreiche Wettkampfzeit, überdreißigjährig beendete, steht nunmehr die Familie und sein Beruf im Vordergrund. Der Polizeihauptkommissar hat einen Sohn und ist in München (vormals beim Bundesgrenzschutzamt Schwandorf für Fahndungsangelegenheiten) für die Stabsarbeit zuständig.
Trotzdem ist er regelmäßig im Training anzutreffen und legt Wert auf die realistische Anwendung aller Karatetechniken, die ihm sehr wichtig ist. Seine durch früheres häufiges Makiwara- (jap. Schlagpfosten) und Sandsacktraining geschliffenen Arm- und Fußtechniken sind nach wie vor wirkungsvoll.
Im Verein ist seine Kompetenz als Listenführer bei Meisterschaften gefragt. So managte er schon "an der Matte" für den Funakoshi-Verein die "Bayerische 2003" und den "FUNAKOSHI-CUPS" . Zuletzt im Jahr 2008.

Foto oben: Ehrungen des BKB (Bayerischen Karate Bundes: 450 Mitgliedsvereine mit 27000 Mitgliedern) im Dezember 2009 bei der Jahreshauptversammlung des Vereins KVFL e.V.

Fotos oben: Wettkampflkeiter & Listenführer bei Meisterschaften (hier Intern. Funakoshi-Cup 2008)
![]() |
Er ist der Ansicht, dass sich das Üben im Karate auch auf das tägliche Leben auswirkt. Charaktereigenschaften wie Beständigkeit, Gelassenheit, Bescheidenheit, aber auch Durchsetzungsvermögen und Durchhaltefähigkeit im Karate, sind auch im Lebensprozess überaus wichtig. Im Karatekampf gilt es den Anderen zu besiegen, wichtiger ist es jedoch sich selbst zu besiegen. |
"Wer andere erkennt, ist gelehrt.
Laotse
|
Spezialisiert hat er sich auf das Lehren aller Kata (Formen) und deren Bunkai (Anwendung). Er ist bekannt für eine durchdachte gesundheitsfördernde Gymnastik, sowie als Fachmann für funktionelles Krafttraining. Neben dem Karate ist er offen für andere Kampfsportarten. Seine Ausdauerläufe im LZA-Bereich absolviert er gerne rund um seinen "Hauswald", dem Eichelberg. |

|
Foto oben und rechts: Der langjährige Bundes-Prüfer des Deutschen Karate Verbandes Jürgen Mayer, 4.Dan (links) und die Funakoshi-Trainer Almer Klimenta, 1.Dan, Matthias Blos, 1.Dan (beide aus Hersbruck) und Erich Bürner, 1.Dan (rechts) hatten die Aufgabe Kihon, SHOTOKAN-Kata und modernes Kumite der angetretenen Prüflinge am 14.Juli 2006, des eigenen Vereins zu bewerten. |
|

Foto oben: Die Oberstufe im Dezember 1993 in der Turnhalle in Engelthal

