
TRAD.
WELTMEISTERSCHAFt in okinawa
der Laufer sven josten scheidet in der vorrunde aus
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17. August 2003 - Naha-City, die Hauptstadt der japanischen Präfektur Okinawa - Ein Mitglied des Karatevereins FUNAKOSHI schwitzt bei 33 Grad im Schatten und bei über 80% Luftfeuchtigkeit. Doch sven ist nicht nur schweißgebadet wegen der tropischen Temperaturen, nein, gleich muss er auf die Kampffläche der TRADitionellen WELTMEISTERSCHAFT und seine Kampfkunstleistung von den 7 Kampfrichtern beurteilen lassen. Und nicht nur das, Fast tausend Zuschauer & fans aus aller Welt sind ein kritisches Publikum bei dieser WM 2003 der Karate- und Kobudo Stilrichtungen von Okinawa. Sven startet für den Stil Ryûkyû Kobudô Tesshinkan des Meisters Tamayose 8.dan |
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Insgesamt sind fast 600
Teilnehmer aus 31
Nationen am Start, die in drei Disziplinen starten können: BO-Kata, SAI-Kata oder Okinawa-Karate-Kata. Nachdem es vor einigen Jahren
einen tödlichen Unfall bei dieser Weltmeisterschaft gegeben hatte, ist
Kumite aus dem Programm gestrichen worden, zumal auf Okinawa Kumite
traditionell nur im Dojo geübt wird. der laufer josten startet im BO-Kata Vergleich, dem Formenlaufen mit dem 182 cm langen Stock, mit einem Mindestgewicht von 900 Gramm. |
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| Sven scheidet in der Vorrunde aus. DER Nordhausener karatemeister frank pelny wird bester deutscher, schafft aber die finalteilnahme auch nicht. Sieger wird ein japanischer lokalmatador. Drei Tage ging die weltmeisterschaft, zwei tage lang schlossen sich seminare mit karate/kobudo-legenden im budokan an. |
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Nach der WM wurde noch einige Tage entspannt Sehenswürdigkeiten auf Okinawa besichtigt. So gelang es, das Grab des großen Altmeisters des Okinawa Karate, Itosu Anko, ausfindig zu machen und zu besuchen und auch der Kampfsportausstatter SHUREIDO konnte nach unserem Besuch wieder schwarze Zahlen schreiben. Doch auch das Training kam nicht zu kurz. 3 bis 6 Stunden Training pro Tag standen auf dem Programm, häufig im BUDOKAN, der Halle der Kampfkünste in Naha-City. Alle Trainings wurden durch hochgraduierte Meister mit dem 8. bis 10. DAN geleitet. Der Älteste von ihnen unterrichtete uns auch noch mit seinen 100 Jahren. Im Eifer des Geschehens funkelten dann schon mal seine Augen und ein Knie kam hoch und eine Faust schoß nach vorn. Somit konnten eine Unmenge von Informationen und Eindrücken gesammelt werden.
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Hervorzuheben ist unbedingt noch die kameradschaftliche Atmosphäre der Sportler untereinander. Während der Weltmeisterschaft wetteiferte man miteinander, nicht gegeneinander. Eine äußerst angenehme Atmosphäre! Auf dem Programm auch: Ein Besuch bei der Witwe des KOBUDO-Altmeisters Akamine, ein Empfang beim Bürgermeister von Naha, Karaoke-Party, Shoppingausflüge und Baden im sehr warmen Ostchinesischen Meer. |
Auf dem 14 Stunden langen Rückflug begann die 17köpfige deutsche Delegation dann, ihre vielfältigen Eindrücke zu verarbeiten. Bis zur Weltmeisterschaft 2005 in Malaysien.
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Kyoshi HIDEMI TAMAYOSE, 8.Dan Kobudo, 6.Dan Karate. Der Großmeister aus Okinawa weilte mit seiner Frau Masako 2002 in Lauf & Engelthal als Gast des Karate-Vereins Funakoshi (siehe Bericht). Hidemi Tamayose war der beste Schüler von Eisuke Akamine (Bildmitte unten), der wiederum Schüler des berühmten Shinken Taira (links u.) war. 1955 Gründer und Vorsitzender des Ryukyu Kobudo Hozon Shinko Kai. |
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Textauszug mit freundlicher Genehmigung von SENSEI Frank Pelny, 4.Dan: www.karate-nordhausen.de