38. Karate-Europameisterschaft in Bremen

Ein Traum für die Kumite-Damen wird wahr - europaweit führend

Ausnahmeathlet Alexandre Biamonti unantastbar - Afrim Latifi und "sein deutsches Publikum" überglücklich über Europameistertitel (am Sonntag auch noch 3.+80kg) - Deutsche Kumite Damen nach Teamerfolg ebenfalls 1., 2. und 3. im Einzel, Marié Niino im Kata-Einzel, Aiko Thedinga in der Allkat und Christian Grüner als Nachfolger von Lazar haben Bronze  erkämpft, Spanien holt KumiteTeam Krone

Deutsche Kumite-Damen gewinnen EM-Gold 

Welch ein Start! Die deutsche Karate-Nationalmannschaft konnte bereits am Freitag, dem Auftakttag der Europameisterschaften in der Bremer Stadthalle die erste Goldmedaille verbuchen. Im Finale des Kumite-Wettbewerbs setzte sich das Damen-Team mit Kora Knühmann, Alexandra Witteborn, Kerstin Pönisch und Nadine Ziemer am Abend knapp gegen die Mannschaft aus Serbien-Montenegro durch und sorgte damit gleich nach einer mitreißenden Eröffnungsfeier für einen Begeisterungssturm.

Team Serbien-Montenegro die Deutschen Damen kurz vor ihrem größten Erfolg

Das Trio (im Finale ist Kerstin Ersatz ) machte es jedoch äußerst spannend. Alexandra Witteborn erzielte ein Unentschieden und setzte ihre Kolleginnen damit unter Druck. So lag es an der erst 19jährigen Kora Knühmann, die Angelegenheit vorzuentscheiden. Dies gelang der amtierenden Weltmeisterin wieder einmal mit brilliantem Timing, wenngleich sie nach einem Drei-Punkte-Vorsprung den zwischenzeitlichen Ausgleich hinnehmen und so noch ein Mal "eine Faust" nachlegen musste. Das vergleichsweise hohe Endresultat von 5:3 ließ es jedoch zu, dass Nadine Ziemer sich am Ende eine knappe Niederlage erlauben konnte und Deutschland verdient Europameister wurde. Alexandra Witteborn wurde an diesem Wochenende dann noch Doppel-Europameisterin (TEAM & -60kg) 2003!

Kumite-Mannschaft Damen

1. Deutschland

2. Serbien-Montenegro

3.Spanien

3.England

Deutschland Europameister 2003

Weniger Glück hatten die übrigen Teams des DKV: In den Kata-Wettbewerben scheiterten die deutschen Frauen ebenso wie die Männer im Kampf um die Bronzemedaille jeweils nur knapp gegen die Nachbarn aus Österreich. Das Kumite-Männerteam scheiterte erstrundig an Kroatien, der Mannschaft um den Weltmeister Junior Lefevre, die ihrerseits ausschieden
DKV-Sportdirektor Peter Betz konnte mit diesem Resultat nicht zufrieden sein: „Ganz klar – das ist eine Enttäuschung für uns.“ Dass die deutschen Medaillenhoffnungen ausgerechnet gegen die Nachbarn aus der Alpenrepublik patzten, spielte für ihn jedoch keine Rolle. Und unterschätzt hätten die deutschen Athleten die Gegner auch nicht: „Die kennen sich doch und sind sogar befreundet.“
Die rund 3000 Zuschauer in der Stadthalle sahen dann in der Kata-Team Disziplin ein würdiges Finale. Bei den Damen traf Welt- und Europameister Frankreich auf Spanien und setzte sich mit der Shotokan-Stilrichtung verdient durch. Bei den Männern holten sich die Spanier ebenfalls eine Niederlage ab: Team-Kata-Europameister wurde die Mannschaft Italiens um Ausnahmeathlet Valdesi, der auch im Einzel mit einer unglaublichen "Gangaku" dominierte.

 

Kata-Team Sieger Italien mit Gangaku Kata-Team Sieger Frankreich


Tolle-Eröffnungsfeier am Freitag in der Stadthalle

Die Eröffnungsfeier der 38. Karate-Europameisterschaft hatte viel versprochen – und hat noch mehr gehalten. Das Zusammenspiel von perfekter Choreografie und fetziger Musik wusste das Bremer Publikum gestern Abend in der Stadthalle zu begeistern. Gekrönt vom Einmarsch der Nationen wurde auf faszinierende Weise auf das Großereignis eingestimmt.
Den Auftakt machte das Maskottchen Yoki, das in Gestalt von Landestrainer Kai Hoerder zum Rhythmus der eigens komponierten Bremer EM-Hymne passgenau eine Kata vorführte. Unterstützt von vier weiteren Karateka heizte Yoki den Zuschauern zu wummernden Techno-Tönen mächtig ein.

Guinnes-Buch: 600 Kinder Kata Synchron Eine musikalische Frischzellenkur erfuhr auch die deutsche Nationalhymne, zu der 600 Kinder in die große Halle einliefen – galt es doch, einen Weltrekord samt Eintrag im Guinnes-Buch zu sichern. In gelben, roten und schwarzen Shirts liefen sie ein und bildeten die Deutschlandfahne. Da standen sie nun. Und vor ihnen Jens Jensen. Er koordinierte die weltgrößte Kinder-Kata und sah 600 Körper vor sich, die seine Bewegungen nachahmten – der Weltrekord gelang. „Danke, Kinder. Ich habe mehr von euch gelernt, als das, was ihr von mir mitgenommen habt“, sagte der überglückliche Jensen.
Den europäischen Gästen wurde ein Stück Bremer Geschichte – neu interpretiert und fernöstlich angehaucht – näher gebracht: die Bremer Stadtmusikanten. Nur diesmal musste das tierische Quartett auf seinem Weg nach Bremen keine Räuber verjagen – sondern bekam es mit Samurais zu tun. Das wäre ihnen nicht gelungen, hätte Maskottchen Yoki nicht als roter Retter eingegriffen. Zu rockiger Musik zeigten alle Akteure ausgefeilte Choreografien.Doch die Hauptdarsteller der EM sind andere – die 418 Athleten aus 41 Nationen. Der traditionelle Einmarsch dieser Nationen begann mit Albanien, von nur zwei Sportlerinnen vertreten, nach den Karateka aus Zypern folgte der Gastgeber: „Team Germany“. Zur – diesmal unverfälschten – Nationalhymne erhoben sich alle von ihren Sitzen.

Super Sound-Karate Demo der Italiener

Der Italiener Lucio Maurino mit seiner Gruppe zeigte mitreißendes Sound-Karate

„Ich danke der Europäischen Karate-Förderation für das Vertrauen, die EM nach Bremen gegeben zu haben“, sagte Roland Hantzsche, Präsident des Deutschen Karate Verbandes. Dabei vergaß er nicht, den über 300 ehrenamtlichen Helfern zu danken und die Sportler an die große Abschlussfeier am Sonntag, die „Big Party“ zu erinnern. Antonio Espinos , Präsident des europäischen und Weltverbands, sprach den Gastgebern eine tragende Rolle in diesem Sport zu. „Der Deutsche Verband hat einen großen Stellenwert.“ Die offizielle Eröffnung blieb Bremens Bürgermeister Henning Scherf vorbehalten. „Es ist eine große Ehre, Sie alle hier in dieser Halle, in dieser Stadt, begrüßen zu dürfen“, sagte er zu den Sportlern. Die EM sei das größte Bremer Sportereignis in diesem Jahr. „Sie ist hiermit eröffnet.“

EM am Samstag

ab 9.00 Uhr Kata individual, Vor- und Zwischenrunden
ab 10.30 Uhr Kumite, Vor- und Zwischen- runden (untere Gewichts- klassen)
ab 14.30 Uhr Kumite Open, Vor- und Zwischenrunden
ab 18.30 Uhr Finals

Text: http://www.weser-kurier.de

EM endet ohne weitere deutsche Medaille
Meisterschaft sportlich und organisatorisch voller Erfolg

Am letzten EM-Tag Sonntag keine Finalteilnahme für deutsche Karate – 

EM erfolgreich verlaufen

Die Karate-EM wurde heute (Sonntag) ohne deutsche Beteiligung beendet. Der letzte Tag der dreitägigen Meisterschaft wurde von den großen Nationen Spanien und Frankreich dominiert. Im Medaillenspiegel liegen beide Länder vorn.

Kumite Team Deutschland

Das Kumite-Männerteam scheiterte erstrundig an Kroatien, der Mannschaft um den Weltmeister Junior Lefevre, die ihrerseits dann ausschieden

Kumite-Team Türkei verliert gegen Frankreich in der 2.Runde

Die Organisatoren des Bremer Karate Verbandes (BKV) zogen eine positive Bilanz der Europameisterschaft. 12 500 Zuschauer verfolgten die Wettkämpfe in der Bremer Stadthalle, bei denen der Deutsche Karate Verband (DKV) 2x Gold, 1x Silber und 4x die bronzene Medaille gewann. Damit liegt Deutschland auf Rang drei der Gesamtwertung. Erfolgreichste Nation war Spanien (5/4/2) vor Frankreich (4/4/6).
DKV-Präsident Roland Hantzsche zeigte sich begeistert von der Meisterschaft. 'Sie ist sehr gut gelaufen, die Organisatoren hatten das Event mit mehr als 400 Sportlern aus 42 Ländern gut im Griff', betonte er. Auch OK-Leiter und BKV-Präsident Reiner Zimbalski freut sich: 'Wir sind zufrieden, es ist alles gelaufen wie geplant.' Bestätigt wurde dies von Antonio Espinos, Präsident der European Karate Federation (EKF): 'Diese EM war weltmeisterlich.' Mit einer feierlichen Zeremonie wurde die 38. Karate Europameisterschaft nach drei Wettkampftagen beendet. Beteiligt waren rund 500 Helfer aus Bremen, Bremerhaven, dazu Niedersachsen und Hamburg – zwei Helfer reisten sogar aus Baden Württemberg an.
Die nächste Europameisterschaft findet im Mai 2004 in der russischen Hauptstadt Moskau statt.

Die Ergebnisse am Sonntag/Results 38th EKF Senior Championships Sunday
Kumite Herren -70kg / Male Kumite -70 kg
1. Oscar Vasquez Martins (ESP)
2. Diego Davy Vandeschrick (BEL)
3. Gustaff Lefevre (CRO)
3. Rida Bel Lahsen (FRA)

Kumite Herren -75 kg/Male Kumite -75kg
1. Ivan Leal Reglero (ESP)
2. Salvatore Loria (ITA)
3. Serguei Valkonine (RUS)
3. Kaudio Farmadin (SVK)

Karate Herren -80kg/Male Kumite -80 kg
1. Milos Zivkovic (YUG)
2. Zeynel Celik (TUR)
3. Oscar Martinez de Quel Perez (SPA)
3. Daniel Sabanovic (NDL)

Karate Herren +80kg/Male Kumite +80 kg
1. Seydina Balde (FRA)
2. Youcef Hamour (FRA)
3. Afrim Latifi (ALB)
3. Andrey Potapov (RUS)

Kumite Damen + 60kg
1. Yildiz Aras (TUR)
2. Nelly Moussaid (FRA)
3. Laurence Fischer (FRA)
3. Tessy Scholtes (LUX)

 

Kumite-Team Russland verliert gegen die Türkei, nachdem sie Serbien-Montenegro in der 1.Runde besiegten

Kumite-Team Slovakei

 

38. Karate Europameisterschaft
in Bremen / Deutschland
vom 09. - 11. Mai 2003
 
GOLD Kumite Team Damen Kora Knühmann, Kerstin Pönisch, Alexandra Witteborn, Nadine Ziemer
     
GOLD Kumite -60 kg Alexandra Witteborn
     
SILBER Kumite Damen Allkategorie Nadine Ziemer
     
BRONZE Kata Einzel Damen Marié Niino
     
BRONZE Kumite Damen -53 kg Kora Knühmann
     
BRONZE Kumite Herren -65 kg Christian Grüner
     
BRONZE Kumite Herren Allkategorie Aiko Thedinga
     
5. Platz Kata Team Damen Schahrzad Mansouri, Marié Niino, Sabrina Haas
5. Platz Kata Team Herren Michael Mack, Christian Esni, Benjamin Wolf
     

 

Quelle: http://www.karate-dkv.de/indexnews.htm

Vorbericht zur Karate-EM 2003 (9.-11.5.2003)

Bremen kann zur Goldgrube werden: WM-Erfolge von Madrid 2002 eine gute Ausgangsbasis für die EM in Bremen
Team France bei der Vorbereitung

Reiner Zimbalski und Horst Kaireit, die Leiter des Organisationskomitees der Karate EM 2003, garantieren den Besuchern, dass ihnen Karate der Spitzenklasse präsentiert wird. Ferner setzen sie auf die Unterstützung von täglich 6.000 Zuschauern, damit das Nationalteam des DKV an die großen Erfolge von München und Madrid anknüpfen kann.

Kora Knühmann als amtierende Weltmeisterin ist Favoritin für den EM-Titel in Bremen. Gute Chancen hat ebenfalls die Weltmeisterin von München und WM Dritte von Madrid, Alexandra Witteborn. Zusammen mit Nadine Ziemer und Kerstin Pönisch bilden sie das Deutsche Damen Kumite Team, die an einem guten Tag jede Mannschaft der Weltspitze schlagen kann. Die Begeisterung der Zuschauer und der Heimvorteil in Bremen lässt diese Mannschaft zu einem heißen Anwärter auf den EM-Titel werden.

Im Mannschaftswettbewerb Kumite Herren können sich die Zuschauer auf ein Aufeinandertreffen des Titelverteidigers Frankreich und des amtierenden Weltmeisters Spanien freuen. Gute Chancen haben auch der Vizeweltmeister von Madrid, England sowie mit dem Heimvorteil im Rücken der Vizeweltmeister von München, Deutschland. Zu rechnen ist auch mit den immer stärker werdenden Russen, die in Fachkreisen als Geheimfavorit für Bremen gehandelt werden.

Köksal Cakir, MTV Ludwigsburg (Kumite -75 kg) Dritter der WM von Madrid kann sich in Bremen hoffentlich den Platz ganz oben auf dem Treppchen erkämpfen, der Jubel der 6.000 wird dabei helfen. Das Kata-Team der Herren (Michael Mack, Benjamin Wolf, Christian Esni) erhofft sich nach einem dritten Platz in Tallinn und einer überzeugenden Leistung in Madrid in Bremen in die Siegerlisten einzutragen. Nicht weniger ehrgeizig ist das Kata-Team der Damen (Schahrzad Mansouri, Sabrina Haas, Marie Niino), auch sie wollen vor heimischer Kulisse in die Phalanx der Französinnen, Italienerinnen und Spanierinnen einbrechen.

Die führenden Nationen der Welt kommen aus Europa, 11 von 17 amtierenden WeltmeisterInnen werden in Bremen am Start sein. Um so mehr braucht unser Team die Unterstützung der Zuschauer, die schon in München der mentale Rückhalt unserer AthletenInnen waren. Dies wird sich auch in Bremen wiederholen.

Zur Eröffnung der EM 2003: Große Show mit Rock-Musik, Spitzen-Kata, Sound-Karate und Märchenwelt
Zur Eröffnung der 38. Karate Europameisterschaft am 9. Mai in der Bremer Stadthalle geht auf den Tatamis im Scheinwerferlicht die Post ab! Die Zuschauer erwartet eine abwechslungsreiche Show, die zu großen Teilen eigens für die Karate EM entwickelt wurde.

Den Einstieg in das fetzige Showprogramm der Karate-EM macht das Logo “Yoki”. Die rote Figur, die bereits auf vielen Computern als Bildschirmschoner zu sehen ist, wird für die Zuschauer zum Leben erweckt. “Yoki” zeigt auf der Tatami, was in ihm steckt!

Kann sich die Spannung von 600 Kindern auf das Publikum übertragen? Die Bremer Organisatoren sind sich sicher, dass die Synchron-Kata der 600 jungen Karateka aus Bremen, Bremerhaven und der Region für großen Applaus in der Stadthalle sorgen wird. Der Nachwuchs ist stolz und trainiert für diesen Abend des 9. Mai. “Wir wollen zeigen, dass die Tradition des Karate durch junge Menschen weiter getragen wird”, nennt Reiner Zimbalski (Präsident Bremer Karate Verband) die Ziele der Kinder-Kata. Ein “Nebeneffekt” soll der Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde werden. Im Anschluss an ihre Kata nehmen die Kinder auf der Tribüne Platz und werden die Finalkämpfe von dort aus bejubeln.

Funakoshi-Trainerin Elke mit dem Ausnahmeathleten Biamonti

Den Austragungsort stellen die Organisatoren der Karate EM mit einem Märchen vor: Die berühmten “Bremer Stadtmusikanten” erzählen den Zuschauern ihre Geschichte. Reiner Pomplun komponiert für die Tiere Hahn, Katze, Esel und Hund allerdings eine moderne, fetzige Rock-Musik, auf die alle gespannt sein dürfen.

Der Italiener Lucio Maurino mit seiner Gruppe bringt eine Super-Show mit nach Bremen: Die Athleten werden den 6000 Zuschauern und zahlreichen Ehrengästen einen actionreichen Einblick in das Sound-Karate geben. Eine ganz andere Sportart ist HipHop – und dazu kommen echte Spitzen-Könner in die Stadthalle: Die Gruppe holt einen Preis nach dem anderen und will das Publikum “im Schwung” erobern.

Vor dem Einzug der Nationen geht es auf der Tatami für einige Minuten um absolute Schnelligkeit, Synchronisation und Power: Schahrzad Mansouri, Efthimios Karamitsos und Siegfried Hartl mit ihrer Gruppe zeigen zur EM-Eröffnung ein neues Programm der Extraklasse. Seit Anfang dieses Jahres arbeiten die drei schon mit der bekannten Perfektion an ihrer Show, die alle Gäste an diesem Eröffnungsabend auf die sportlichen Höchstleistungen der Karate-EM 2003 einstimmen soll.

Nach den Ansprachen von EKF-Präsident Antonio Espinos und DKV-Präsident Roland Hantzsche wird Bremens Bürgermeister Dr. Henning Scherf, Schirmherr der 38. Karate EM, die Wettkämpfe offiziell eröffnen.

Ein Star-Koch für die Inhaber der VIP-Tickets: Hautnaher Karatesport sowie Gaumenfreuden von Chefkoch Richard Apel

Er kocht für die großen Stars, für Bud Spencer, Thomas Gottschalk oder Hans-Dietrich Genscher und viele andere Prominente aus Film, Show, Politik und Wirtschaft– sie alle loben die Küche des international bekannten “Fischereihafen Restaurant Natusch” in Bremerhaven, den Tipp für Feinschmecker aus aller Welt. Auf der Karate Europameisterschaft in Bremen wird er für die Inhaber von VIP-Karten kochen – und: Er ist einer von uns! Richard Apel, hoch dekorierter Spitzenkoch, Goldmedaillengewinner vieler internationaler Meisterschaften der Spitzenköche betreibt seit mehr als 20 Jahren Karate als Hobby zum Ausgleich für die Arbeit in der Restaurant-Küche. Richard ist Träger des 1. Dan im Karate und Leiter des VIP-Restaurant auf der 38. Karate Europameisterschaft 2003 in Bremen. “Wir werden im VIP-Restaurant leichte, mediterran beeinflusste Gerichte zubereiten”, verrät Richard schon jetzt. 

Jürgen Mayer und Vic Charles beim Essen

In anderen etablierten Sportarten wie Tennis oder Boxen zählen die VIP-Bereiche zu den begehrtesten Räumen: hier trifft man sich, unterhält sich in angenehmer Atmosphäre, genießt die vorzügliche Küche und verschiedene Getränke aber auch die unmittelbare Nähe zur Kampffäche. So wird es auf der Karate Europameisterschaft in Bremen auch sein!

“Wir werden unseren VIP-Gästen einen angemessenen Service bieten” versprechen Günter Dieckhöner und Joachim Kraatz, die von Seiten des Organisationskomitees für den Bereich der VIP-Betreuung zuständig sind. Die Inhaber der “VIP-all inclusive Tickets”, die 85 Euro pro Tag kosten, haben ihren Sitzplatz im Innenraum der Sportarena, direkt an den Wettkampfflächen sowie freien Zutritt zum VIP-Restaurant.

Neben weltmeisterlicher Küche mit Speisen vom Büfett gibt es Sekt, Tischwein, Bier, Säfte, Softdrinks, Kaffee und Kuchen. Am Abend werden Richard Apel uns sein Team für alle VIP-Besucher kleine Snacks zubereiten. All`diese Leistungen sind im “VIP-all inclusive Ticket” zum Preis von 85,-- € enthalten. Da nur eine begrenzte Anzahl dieser Karten-Kategorie zur Verfügung steht, gilt besonders für dieses Angebot der Grundsatz wie auch für alle anderen Karten zur Europameisterschaft 2003: Der Vorverkauf läuft und jeder Platz kann nur einmal verkauft werden! Nur wer schnell reagiert, sichert sich die besten Plätze!

Stadthalle Bremen, Bürgerweide

Karate-EM 2003: Sensation für Österreich! 

Bronzemedaillen für die Kata-Mannschaft der Damen und Herren!

Eine Sensation für das Österreichische National-Team konnte am ersten Tag bei der Karate-EM in Bremen in Deutschland erzielt werden. Im Kata-Mannschaftsbewerb konnte das Österreichische Nationalteam jeweils bei den Damen und bei den Herren die Bronze-Medaille gewinnen. Die beiden Teams konnten in beiden Bewerben das Deutsche Nationalteam im Kampf um Platz 3 besiegen. Ein gewaltiger Erfolg, wenn man bedenkt, dass bei der letzten EM in Talin in Estland noch keine Medaillen erreicht wurden.

Im großen Finale standen sich am Abend Spanien und Frankreich (Damen) bzw. Spanien und Italien (Herren) gegenüber. Insgesamt sind bei dieser vom Deutschen Karateverband mustergültig in Szene gesetzten EM in der Bremer Stadthalle 418 Sportler aus 41 Nationen im Einsatz.

Die erfolgreichen österreichischen Sportlerinnen und Sportler:

Kata-Mannschaft Damen: Mag. Ursula Inzinger, Doris Gwinner & Yasemin Güngör

Kata-Mannschaft Herren: Roland Breitender, Simon Klausberger & Niko Porkert

 

Das Deutsche Team

Kumite Männer: Name Verein: LV  
-60 kg Dannheimer, Thomas KV Durach-Weidach BAY  
-65 kg Grüner, Christian Seisshinkai Jena THÜ  
-70 kg Schmidt, Reinhard Bushido Alfeld NS  
-75 kg Cakir, Köksal MTV Ludwigsburg BW  
-80 kg Milner, Tim Budokan Bochum NRW  
+80 kg Freitag, Rayk Eberswalder KV BRA  
Open: Thedinga, Aiko Bushido Alfeld NS  
Team: Kühnle, Felix MTV Ludwigsburg BW  
  Lukas Grezella KSV Wirges RP  
  Frank Reuter MTV Ludwigsburg BW  
Kumite Frauen:        
-53 kg Knühmann, Kora USC Duisburg NRW  
-60 kg Witteborn, Alexandra MTV Ludwigsburg BW  
+60 kg Pönisch, Kerstin 1.Stollberger PSV SA  
Open: Ziemer, Nadine KT Friedrichshafen BW  
         
         
Kata Männer Einz. u. Team: Mack, Michael Judokan Frankfurt HES  
Kata Team: Esni, Christian Eberswalder KV BRA  
  Wolf, Benjamin KD Lich HES  
Kata Frauen Einz. u. Team: Niino, Marié Zanshin Siegerland NRW  
Kata Team: Mansouri, Schahrzad Judokan Frankfurt HES  
  Haas, Sabrina Judokan Frankfurt HES  

Alexandra Witteborn Doppel-Europameisterin 2003

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