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21. Bayerische Karate-Meisterschaft 2003 - Kata

Astrid Simmel erneut Titelträger im Präzisionswettbewerb Kata

Thomas Dannheimer enttrohnt Markus Kumer

Lauf – Die Kataszene war nach einem Tief im Vorjahr in diesem Jahr durch einige neue Talente belebt, so dass nicht nur die Spitze der Kataspezialisten bei den 21. Bayerische Karate-Meisterschaften hervorragende Leistungen zeigte. Bei den Frauen ließ sich Astrid Simmel den Titel nicht wegnehmen, bei den Herren enttrohnte Kumitespezialist Thomas Dannheimer Titelverteidiger Kumer und sicherte sich auch den Katatitel.

21. Bayerische Karate-Meisterschaft 2003 - Kumite 

Rekord: Thorsten Jaksch erkämpft seinen zehnten Titel im Kumite Einzel

Nilifer Gök wieder zurück an der Spitze: 2x Gold

Im Vergleich zum Vorjahr war das Niveau wieder deutlich gestiegen, so dass es zahlreiche sportliche Höchstleistungen gab. Das neue Wettkampfsystem, das für Fußtritte und Würfe Nihon und Sanbon vergibt, hat das Kampfgeschehen vielfältiger und spektakulärer gemacht. Stars des Tages waren neben Junioren-Europameister Thomas Dannheimer (Sieger in Kata und Kumite) Nilifer Gök mit zwei Kumitetiteln und Thorsten Jaksch, der sich den 10ten Mal den Bayerischen Meistertitel im Kumiteeinzel in zwölf Jahren erkämpfte. Neben den Altstars zeigten auch junge Kämpfer wie Ayhan Firat mit Gold und Bronze eindrucksvolle Leistungen. Die Kumite-Mannschaftsmeisterschaften wurden dominiert vom Dojo Untermerzbach, das drei Teams in zwei Finale hatte. Bei den Frauen wurde die Titelverteidigung allerdings durch Fürth vereitelt. Im Überblick waren die Spitzenleistungen bayernweit gestreut, erfolgreichstes Dojo mit drei Titeln war Münchsmünster vor Ingolstadt Nord, Memmingen, Straubing und Durach-Weidach mit je zwei Titeln. Die meisten Medaillen mit neun allerdings erkämpfte Untermerzbach. Mit Gold, Silber oder Bronze lösten die BKB-Karateka auch die Fahrkarte zu den Deutschen Meisterschaften in Goch am 5. und 6. April.

Resumee 2003: Vier große Dojos bringen breite Spitze 

Die Zentren des bayerischen Kumite liegen in Memmingen, Untermerzbach, beim TSV Ingolstadt und in Straubing. Senol Yildirim hatte für Shogun bei den Senioren 2 Teams und 10 KämpferInnen gemeldet und liegt damit in Bayern an der Spitze. Dietmar Renner hatte für Untermerzbach 6 Teams und 6 Einzelkämpfer aufgeboten, Geza Abraham (TSV Ingolstadt Nord) 1 Team und 5 Senioren. Während die „Kampfdojos“ sich nur am Kumitewettbewerb beteiligten waren die Straubinger in Kata und Kumite stark: 6 Teams und 8 Einzelstarter sorgten hier für die Medaillen, deren Vater Wolfgang Seidl ist. Wozu der Aufwand dachte sich die Geschwister Savas Gönenler und Nilifer Gök aus Münchsmünster. Mit drei Meldungen holten sich drei Titel und einmal Bronze, ein sehr erfolgreiches Familienunternehmen.

Die meisten Plazierungen insgesamt sicherten sich die Untermerzbacher mit neun Medaillen.

Jürgen Mayer, 4. Dan Karate, 1. Vorsitzender des Vereins Funakoshi Lauf, eines der größten Dojos Bayerns mit 280 Mitgliedern, zeigte sich auch als perfekter Ausrichter. In der großen Bitterbachhalle wurde die Meisterschaft den Zuschauern perfekt präsentiert, und beim abendlichen Finale gab es zwei mitreissende Tanzeinlagen. Gewohnt souverän führte das Team um Walter Sosniok durch die zwölfstündige Meisterschaft, damit präsentierte der Bayerische Karate Bund erneut ein Highlight, das von mehreren Hundert Zuschauern gewürdigt wurde. 

Text: Franz Probst, Medienreferent BKB

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